Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 24.11.2025
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Entlastung bei sehr preisgünstigen Übernachtungen und Deckelung der höchsten Beträge: Rat beschließt veränderte Beherbergungsteuersatzung
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover (LHH) hat am Donnerstag (20. November) die Beherbergungsteuersatzung verändert. Damit werden voraussichtlich ab 1. Januar 2026 die Steuerbeträge am unteren und oberen Ende der Staffel angepasst.
Übernachtungen bis zu einem Preis von 25 Euro je Person und Tag werden in Hannover vollständig von der Beherbergungsteuer befreit. Übernachtungspreise von mehr als 450 Euro sind künftig gedeckelt, sodass dann maximal 12 Euro Steuer erhoben werden. Der Rat hat zudem beschlossen, dass keine Steuer fällig wird für Übernachtungen von Personen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres in Beherbergungsbetrieben, die als gemeinnützig anerkannt sind und wenn die Übernachtungen innerhalb des Zweckbetriebs erfolgen.
Die Sockelsteuer pro Kopf und Übernachtung wird künftig wie folgt berechnet: Bis 25 Euro fällt keine Steuer an. Über 25 bis 50 Euro sind es 3 Euro. Danach steigt die Steuer im Stufenmodell um je einen Euro pro zusätzliche 50 Euro Übernachtungspreis je Person. Alle Übernachtungspreise von mehr als 450 Euro werden mit dem Tagesmaximum von 12 Euro besteuert.
Die LHH hat mit der am 1. Januar 2024 eingeführten Beherbergungsteuer im ersten Jahr rund 10,5 Millionen Euro eingenommen. Die Zahlen für das erste und zweite Quartal des laufenden Jahres bewegen sich auf dem gleichen Niveau, sodass für 2025 ein ähnliches Resultat zu erwarten ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Evaluation der Verwaltung. Damit entsprechen die Einnahmen in etwa dem angestrebten Haushaltsansatz von 10 Millionen Euro.
Mit der veränderten Beherbergungsteuersatzung wurden auch einzelne Modifikationen beschlossen, die der Klarheit dienen, die Abwicklung insgesamt erleichtern und somit dem Bürokratieabbau Rechnung tragen oder bisherige Regelungen ergänzen.
Redaktioneller Hinweis: Weitere Informationen zu diesem Thema bietet die Pressemitteilung vom 5. November: https://presse.hannover-stadt.de/pmDetail.cfm?pmid=29444.

