Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 14.12.2025
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- Gedenken an die Deportationen vom 15. Dezember 1941
1001 Namen – Klanginstallation am Musikgully mit Margot Käßmann, Denise M`Baye, Herbert Schmalstieg und Stephan Weil
Am 15. Dezember jährt sich zum 84. Mal die Deportation von 1001 jüdischen Kindern, Frauen und Männern aus Hannover in das Ghetto Riga. Nur 69 von ihnen haben überlebt. Auf Initiative von Uwe Kalwar wird am kommenden Montag, 15. Dezember, von 0 bis 24 Uhr aus dem Musikgully vor dem Hauptbahnhof an jene 1001 Menschen erinnert.
Die Passant*innen hören in dieser Klanginstallation die Namen der Deportierten, ergänzt um das Geburtsjahr, den letzten freiwilligen Wohnort und – soweit bekannt – das weitere Schicksal: von A wie „Bela Abraham, geboren am 15.4.1940, aus der Liebigstraße 31, Tag des Todes nicht bekannt“, bis zu Z wie „Simon Zydower, geboren am 20.3.1885 in Gnesen, aus der Wißmannstraße 11, Tag des Todes nicht bekannt“. Ein auf dem Pflaster neben dem Musikgully angebrachter Text erläutert die Installation.
Das Einsprechen der 1001 Namen fand im Studio des Bürgerradios Leibniz FM in der Königsworther Straße 24 statt. Sie wurden eingesprochen von Margot Käßmann, Denise M'Baye, Herbert Schmalstieg und Stephan Weil.
An die Redaktionen
Sehr geehrte Medienvertreter*innen,
am
Montag, 15. Dezember, um 13 Uhr, steht am Musikgully vor dem Hauptbahnhof
Uwe Kalwar für ein Gespräch und ein Foto zu der Klanginstallation bereit. Herbert Schmalstieg wird bereits um 11.45 Uhr dort ein Blumengebinde ablegen.
Wir laden Sie herzlich zu diesem Termin ein und würden uns über einen Hinweis auf die Klanginstallation freuen.Mit freundlichen Grüßen
Susanne StroppeAnhänge
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Begleittext zur Klanginstallation

