Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 18.02.2026
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- Internationales
Vier Jahre Krieg in der Ukraine – Hannover bekräftigt Solidaritätspartnerschaft
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine geht ins fünfte Jahr und die Landeshauptstadt Hannover steht weiterhin fest an der Seite des vom Krieg gebeutelten Landes. Rund um den Jahrestag sind verschiedene Veranstaltungen geplant, um die Situation in der Ukraine in den Fokus zu rücken: u.a. am 25. Februar eine Diskussionsrunde über die Frage der weiteren Unterstützung Deutschlands und dem Stellenwert kommunaler und ziviler Initiativen mit Vertreter*innen aus Außenministerium und der ukrainischen Gemeinde Hannover.
Oberbürgermeister Belit Onay nimmt eine klare Haltung ein: „Nach vier Jahren Krieg gibt es immer noch keine reale Perspektive auf einen dauerhaften Frieden. Jedes Verhandlungsangebot, auch von ukrainischer Seite, wurde bislang von Russland abgelehnt – Putin und sein Kabinett beharren auf Maximalforderungen. Auch deshalb ist es jetzt umso wichtiger, dass wir weiterhin an der Seite der Ukraine stehen. Hannover macht es vor: Wir liefern weiter technische Ausrüstung und teilen Expertise mit Mykolajiw. Wir setzen uns mit all unseren Möglichkeiten auf allen Ebenen dafür ein, die Stadt und ihre Bewohner in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.“
Hannover steht weiter an der Seite Mykolajiws
Beim kürzlichen Besuch des Ratspräsidenten des Stadtrates von Mykolajiw im Neuen Rathaus überreichten Oberbürgermeister Belit Onay, die Ratsvorsitzende Uta Engelhardt und Thomas Hermann in seiner Funktion als Vorsitzender des Internationalen Ausschusses einen gemeinsam verfassten Brief, in dem sie anlässlich des vierten Jahrestages die Solidarität Hannovers mit Mykolajiw bekräftigen.
Die Stadt ist zwar seit Mitte Dezember nicht mehr Ziel großer russischer Angriffe gewesen, dennoch ist die Lage schwierig. So ist auch hier die Stromversorgung begrenzt. Außerdem müssen die Einwohner*innen weiterhin Trinkwasser von Abgabepunkten nach Hause tragen. Zudem leben in der südukrainischen Stadt inzwischen 60.000 – 80.000 Binnengeflüchtete.
Diskussionsrunde zum Jahrestag – mit Außenministerium
Um die Ukrainepolitik der Bundesregierung und das Engagement Deutschlands und der Kommunen für das angegriffene Land zu diskutieren, lädt die Landeshauptstadt Hannover am Mittwoch, 25. Februar, zu einer Diskussionsrunde ins Neue Rathaus ein. Zu Gast sind neben Oberbürgermeister Belit Onay auch Adrian Pollmann, Referatsleiter im Auswärtigen Amt und unter anderem zuständig für die Ukraine, sowie Mariya Maksymtsiv von der ukrainischen St. Wolodymyr Gemeinde Hannover. Sie ist eine von Vielen aus der hannoverschen Zivilgesellschaft, die für die Unterstützung der Ukraine engagiert ist.
Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist ausschließlich per Mail an 15.23.vera@hannover-stadt.de möglich. Anmeldeschluss ist der Dienstag, 24. Februar. Die Einladung ist an diese Pressemitteilung angehängt.
Weitere Veranstaltungen in Hannover um den 24. Februar:
Am Sonntag, 22. Februar, um 18:00 Uhr tritt der ukrainische Chor „Mriya“ (deutsch: „Traum“) aus Hannover in der Markuskirche auf. https://www.apostel-und-markus.de/termine/kalenderdetail?id=20626ff3-2e89-43b0-a2de-db2aaceac4da
Am Dienstag, 24. Februar, findet um 17:00 Uhr eine Gedenk- und Solidaritätskundgebung auf dem Opernplatz statt, organisiert vom Ukrainischen Verein in Niedersachsen e. V., auf der Oberbürgermeister Belit Onay sowie weitere Gäste sprechen werden.
Um 19:00 spielt das ukrainischsprachige Amateurtheater „Teatromania 2.0“ das Dokumentartheaterstück „Flügel“ in der Marktkirche. Informationen dazu hier: https://www.marktkirche-hannover.de/termine/inhalt?id=f5a81f06-f73f-4976-af12-9a051bb774ea
Am Mittwoch, 25. Februar, findet eine weitere Veranstaltung statt: Ukraine im Blick. Prof. Dr. Michael Dobbins stellt sein Buch vor und diskutiert mit der ehemaligen Europaabgeordneten Viola von Cramon. Ab 19:00 Uhr im Zentrum für Zivilcourage direkt gegenüber dem Neuen Rathaus.
Hinweis für Medienvertreter*innen
Sie sind zu allen Terminen herzlich eingeladen. Bitte beachten Sie aber in jedem Fall die Anmeldefristen!
Anhänge
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