Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
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- 17.03.2026
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- 13. und 14. April:
Deutscher Präventionstag im April in Hannover
- 3.000 Fachleute aus 30 Ländern im HCC
- Schwerpunkt Künstliche Intelligenz
- 14. April ist Publikumstag und Sicherheitskonferenz für alle Interessierten
Der 31. Deutsche Präventionstag (DPT) findet am 13. und 14. April in Hannover statt. Rund 3.000 Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Justiz, Polizei, Sozialarbeit und weiteren Bereichen treffen sich an diesen beiden Tagen im Hannover Congress Centrum (HCC), um aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze der Präventionsarbeit zu diskutieren. Schwerpunktthema des Kongresses ist „KI in der Prävention“. Nachdem in den vergangenen drei Jahrzehnten die Veranstaltung in wechselnden Städten stattfand, ist die niedersächsische Landeshauptstadt nun für zehn Jahre fester Austragungsort. Um dies gemeinsam auszugestalten, haben die Landeshauptstadt Hannover und der Deutsche Präventionstag (DPT) eine strategische Partnerschaft vereinbart.
Diesjähriger Bundesland-Partner ist der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern (LfK). Am zweiten Veranstaltungstag öffnet sich der Deutsche Präventionstag für alle Interessierte. Die diesjährige Ausgabe steht unter der Schirmherrschaft von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Die Besuchenden aus dem Inland sowie rund 30 weiteren Ländern erwarten unter anderem zahlreiche Vorträge, moderierte Diskussionsrunden (Panels), Workshops, Infostände sowie Sonderausstellungen. Am 13. April (Montag) ist der Deutsche Präventionstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet und richtet sich vor allem an das Fachpublikum. Zusätzlich wird an diesem Tag interessierten Schüler*innen aus der Region Hannover ein Schulprogramm angeboten – unter anderem ein Theaterprogramm sowie eine Schüleruni. Schulklassen sind eingeladen, diesen Bereich kostenlos zu besuchen und somit einen Einblick in das vielfältige und spannende Themenfeld der Prävention zu erhalten.
Publikumstag am 14. April
Am Dienstag, 14. April, öffnet der Deutsche Präventionstag allen interessierten Einwohner*innen Hannovers und des Umlands im Rahmen eines Publikumstages bei freiem Eintritt seine Tore von 9 bis 16 Uhr. An diesem zweiten Veranstaltungstag möchte die Landeshauptstadt Hannover unter der Überschrift „Sicherheitskonferenz – Präventionshauptstadt Hannover“ die Möglichkeit nutzen, proaktiv mit Hannoveraner*innen und Besuchenden zu den Themen Sicherheit, Zivilcourage, Gewaltprävention, Rassismus, Diversity und Respekt ins Gespräch zu kommen. Neben einer Paneldiskussion gibt es ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Poetry Slam und vielfältigen Möglichkeiten, in den Austausch zu kommen. Die Sicherheitskonferenz findet am 14. April von 10 bis 14.15 Uhr in der Niedersachsenhalle B statt.
Schwerpunkt KI
Der diesjährige Kongress widmet sich neben allen anderen Themen im weiten Feld der Gewalt- und Kriminalprävention dem Schwerpunktthema: „KI in der Prävention“. Die zentralen Fragen: Welche Herausforderungen bringt die Künstliche Intelligenz im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich? Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen? Zugleich richtet sich der Blick nach vorn, wenn es um Lösungsansätze geht, wie KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen lässt. Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann. Dem Aspekt Künstliche Intelligenz gilt auch der Fokus beim Deutsche Präventionspreis, der im Rahmen des Kongresses in diesem Jahr erstmals vergeben wird. Der Preis soll Prävention als Haltung und den Präventionsansatz als Methode vermitteln. Man erhofft sich auch Impulse für gesellschaftliche Debatten sowie insgesamt mehr Öffentlichkeit.
„Die Tausenden Teilnehmenden aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Kriminalprävention bewirken einen breiteren Austausch zwischen Praxis, Politik, Zivilgesellschaft und Forschung, dessen Impulse nachhaltig weiterwirken. Durch die Verbindung mit unserem städtischen Zentrum für Kommunale Kriminalprävention, das die strategische Partnerschaft koordiniert, werden die vielfältigen Impulse in die Stadtverwaltung getragen und passgenau platziert“, sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, der weiter ausführt: „Die rege Beteiligung zahlreicher Fachleute aus der hannoverschen Stadtverwaltung sowie die Vorträge und Ausstellungen an unserem großen Messestand zeigen die Bedeutung, die Prävention für uns hat. Dies unterstreicht zudem Hannovers Anspruch als ‚Präventionshauptstadt‘.“
Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent von Niedersachsens Landeshauptstadt, ergänzt: „Prävention geht nicht allein. Prävention braucht Netzwerk, Austausch, Lernen voneinander. Auf dem Kongress geht es um konkrete Lösungen und Projekte. Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – und der Austausch darüber, wie ein gutes Miteinander in unseren Städten gelingen kann, ist von unschätzbarem Wert. Aus hannoverscher Sicht ist die Sicherheitskonferenz am Publikumstag ein Highlight. Diese wollen wir als festes Instrument unseres Bürger*innen-Dialogs etablieren.“
„Aktuell leben wir in einer besonders präventionshungrigen Zeit. Als Leitkongress sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene soll der 31. Deutsche Präventionstag erneut wichtige Impulse ermöglichen in den Arbeitsfeldern Präventionswissenschaft, Präventionspraxis und Präventionspolitik“, erwartet DPT-Geschäftsführer Erich Marks, der die Bedeutung seiner Organisation auch abseits der jährlichen Kongresstage unterstreicht: „Rund 80.000 Webportal-Besuche monatlich zeigen, dass die Fachkräfte die Informationen und den Austausch schätzen.“
Weitere Informationen zum 31. Deutsche Präventionstag bietet das Internet unter www.praeventionstag.de.
Hintergrundinformationen:
Veranstalterin des Deutschen Präventionstags ist die gemeinnützige GmbH „DPT – Deutscher Präventionstag“ (DPT). Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) und der DPT haben sich im vergangenen Jahr auf eine langfristige und dauerhaft angelegte Zusammenarbeit ab dem Jahr 2026 verständigt. Nach 30 Jahren erfolgreicher Geschichte mit 30 Fachkongressen in 23 deutschen Städten wurde nun mit der regelmäßigen Durchführung der Veranstaltung in Hannover eine neue Grundausrichtung für eine erfolgreiche Fortführung und Weiterentwicklung des Deutschen Präventionstages geschaffen.
Der Deutsche Präventionstag ist der größte jährliche Fachkongress für Prävention weltweit. 1995 als nationales Format gegründet, umfasst das Themenspektrum mittlerweile auch auf internationaler Ebene neben der Gewalt- und Kriminalprävention auch Sucht-, Verkehrs- und Gesundheitsprävention sowie viele weitere präventive Arbeitsfelder. Aufgrund einer besonderen strategischen Partnerschaft zwischen dem DPT und der LHH wird der Deutsche Präventionstag für die kommenden zehn Jahre in Hannover stattfinden. Seitens der LHH ist das Zentrum für Kommunale Kriminalprävention (ZKK) die Koordinationsstelle für diese strategische Partnerschaft.
Bildunterschrift Foto 1 (©LHH, von links):
Thea Giebl, Geschäftsführerin des Zentrums für Kommunale Kriminalprävention (ZKK) der LHH, Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent, Oberbürgermeister Belit Onay, Erich Marks, Geschäftsführer des Deutschen Präventionstags, sowie Sinem Eryurt-Celik, ZKK-Geschäftsführerin mit einem Plakat für die Sicherheitskonferenz, die am Publikumstag stattfindet.
Bildunterschrift Foto 2 (©LHH, von links):
Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent, Oberbürgermeister Belit Onay, sowie Erich Marks, Geschäftsführer des Deutschen Präventionstags mit einem Plakat für die Sicherheitskonferenz, die am Publikumstag stattfindet.
Anhänge
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