Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 05.05.2026
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Vortrag: „Die Stadt der Gartenkultur“ am 7. Mai
Louafi-Ausstellung im Rathaus mit Begleitprogramm
Wie prägt Gartenkunst unsere Stadt – und was erzählt sie über unsere Geschichte? Anlässlich der Ausstellung „Orient trifft Okzident – so nah und so fern“ des renommierten Landschaftsarchitekten Kamel Louafi lädt die Landeshauptstadt Hannover für Donnerstag, 7. Mai, um 18 Uhr zu einem Vortrag in den Bürgersaal des Neuen Rathauses ein. Unter dem Titel „Die Stadt der Gartenkultur“ steht die Rolle von Gärten und Grünräumen für das städtische Leben im Mittelpunkt.
Der Abend wird moderiert von Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. Den Vortrag hält Claudia Wollkopf vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, die anhand von 700 Jahren Gartenkultur in Hannover die Entwicklung zentraler Orte nachzeichnet – von historischen Ruhestätten wie dem St. Nikolai-Friedhof bis hin zu bedeutenden Anlagen wie den Herrenhäuser Gärten und aktuellen Projekten wie den City Roofwalks. Dabei wird deutlich, wie eng Stadtgeschichte und Gartenkunst miteinander verwoben sind und wie sich gesellschaftliche Veränderungen im Grün der Stadt widerspiegeln.
Bereits am Mittwoch, 6. Mai, 18 Uhr, startet das Begleitprogramm mit einem Themenabend rund um den Bildungscampus Expo Plaza. Im Austausch mit Fachleuten stehen Perspektiven, Kooperationen und neue Impulse für Bildung und Stadtentwicklung im Fokus.
Am Freitag, 8. Mai, 17.30 Uhr, steht ein öffentlicher Diskussionsabend zu den Projekten Kamel Louafis in Hannover auf dem Programm. Er bietet Einblicke in bekannte Orte und Entwicklungen der Stadt. Zuvor besucht Louafi gemeinsam mit Studierenden der Leibniz-Universität seine Wirkungsstätten. Den Abend moderiert Prof. Dr.-Ing. Martin Prominski vom Institut für Freiraumentwicklung.
Die Veranstaltungen sind Teil des Begleitprogramms zur Wanderausstellung, die noch bis zum 17. Mai im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu sehen ist. Sie gibt Einblicke in mehr als 35 Jahre internationaler Landschaftsarchitektur und zeigt, wie Gartenkunst Menschen und Kulturen verbinden kann.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Foto: Kamel Louafi / privat
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Kamel Louafi

