Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 22.05.2026
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Weidesaison in Hannover gestartet: Stadt wirbt für Rücksichtnahme
In Hannover hat die Weidesaison begonnen. Damit ziehen Rinder und Schafe auf zahlreiche Grünlandflächen im Stadtgebiet – und machen Natur- und Artenschutz mitten in der Großstadt sichtbar. Ob am Kronsberg im Süden, in der Schwarzen Heide im Norden, am Benther Berg im Westen, in der Breiten und Nassen Wiese im Osten und entlang der Leinemasch: Die Tiere übernehmen eine wichtige Aufgabe für den Erhalt wertvoller Lebensräume.
Was für viele zunächst ungewöhnlich klingt, gehört seit Jahren zum Landschaftsbild Hannovers. Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) verpachtet zahlreiche Grünlandflächen an Landwirt*innen aus Stadt und Region. Genutzt werden diese Flächen entweder als als sogenannte Mähweide oder ausschließlich zur Heugewinnung. Besonders verbreitet sind Mähweiden, bei denen die Flächen sowohl beweidet als auch zur Futtergewinnung für den Winter genutzt werden. Viele dieser Flächen zählen zu den letzten Rückzugsräumen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten im urbanen Raum.
Die LHH weist deshalb darauf hin, dass Wiesen und Weiden nicht betreten werden dürfen. Das gilt insbesondere auch für Hundebesitzer*innen. Hundekot kann das Futter für die Tiere verunreinigen, außerdem werden wildlebende Tiere und Bodenbrüter gestört. Damit das Zusammenspiel von Naturschutz, Landwirtschaft und Naherholung weiterhin gelingt, bittet die Stadt alle Besucher*innen um gegenseitige Rücksichtnahme. Dazu gehören ausreichend Abstand zu den Nutztieren, angeleinte Hunde sowie das konsequente Beachten der Betretungsverbote auf Wiesen und Weiden.

