Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 24.06.2026
-
-
Kommunales Kino (KoKi) – Landeshauptstadt und Leitungsteam trennen sich einvernehmlich
Nach drei Jahren engagierter und prägender Arbeit endet die Zusammenarbeit mit der Doppelspitze des Kommunalen Kinos der Landeshauptstadt Hannover im gegenseitigen Einvernehmen.
In dieser Zeit haben Johannes und Wiebke Thomsen als ausgewiesene Kino-Expert*innen wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Hauses gesetzt und dessen Profil nachhaltig geschärft. Zu den umgesetzten Projekten zählen unter anderem die Einführung eines neuen Corporate Designs, das kulturelle Public-Viewing-Format „KunstRasen“ zu Fußballeuropa- und -weltmeisterschaften, das neu entwickelte Genrefestival „Broyhan Fantastik“, Aufführungen in unterschiedlichen hannoverschen Locations und Stadtteilen im Rahmen eines „cineastischen Adventskalenders“, ein Open Air Kino auf dem Opernplatz im Rahmen des Sommers im Kulturdreieck, Experten-Talks aus den Bereichen Gesellschaft, Wissenschaft und Popkultur sowie zahlreiche Kooperationen mit Akteur*innen aus der Filmfestivalbranche, dem Filmbusiness, Kultur, Bildung und Stadtgesellschaft. Unter der Führung von Johannes und Wiebke Thomsen wurde das Filmprogramm geschärft, indem zahleiche inhaltliche, ästhetische und historische Retrospektiven kuratiert und mit dem Publikum diskutiert wurden.
Nun geht das Leitungsteam zum 31. Juli neue Wege: „Wir haben uns entschieden, die Tätigkeit für das Kommunale Kino zu beenden, um künftig mit größerer Spontaneität und Flexibilität arbeiten zu können“, so Wiebke und Johannes Thomsen.
„Wir bedanken uns ausdrücklich für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit sowie für das große Engagement, die kreativen Ideen und die erfolgreiche gemeinsame Arbeit und wünschen für die künftigen Projekte weiter eine glückliche Hand“, sagt Eva Bender, Dezernentin für Bildung und Kultur.
Das Kommunale Kino bleibt ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt und ein zentraler Ort für anspruchsvolle Filmkultur, kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Austausch. Die Fortführung des Programms ist bis zum Jahresende gesichert. Die Stelle der künftigen Leitung wird nach der Sommerpause ausgeschrieben.

