Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 30.06.2026
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„Der Schock sitzt tief“ – Stellungnahmen zu den tödlichen Schüssen in Stade
Der Tod von sechs Menschen, die am Montag (29. Juni) in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade erschossen worden sind, bewegt die hannoversche Stadtverwaltung. Drei Mitarbeiter*innen des Jugendamtes der Region Hannover sind bei der Tat ums Leben gekommen. Dazu Oberbürgermeister Belit Onay: „Der Schock sitzt tief. Ich wünsche den Familien, Freund*innen und Kolleg*innen viel Kraft. Der Region Hannover haben wir jede denkbare Unterstützung angeboten.“
Auch die Kolleg*innen des Jugendamtes der Landeshauptstadt sind tief erschüttert: weil sie die Opfer teils persönlich kannten, weil sie durch den Anschlag in Stade vor Augen geführt bekommen, welche Gefahr in ihrer alltäglichen Arbeit liegt.
Susanne Blasberg-Bense, Kinder- und Jugenddezernentin der Landeshauptstadt Hannover, ergänzt: „Die Kolleg*innen in Hannovers Jugendamt stehen unter Schock und wir trauern gemeinsam um die Opfer des Anschlags. Wir führen gerade viele Gespräche mit den Kolleg*innen und bieten auch psychologische und emotionale Unterstützung an. Auch wenn es heute zu früh ist, um Schlüsse zu ziehen: Wir werden uns genau ansehen, welche Lehren wir aus dem schrecklichen Attentat in Stade ziehen müssen, um die Mitarbeiter*innen von Jugendämtern zu schützen.“

