Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 17.07.2026
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Wanderausstellung in der VHS Hannover: „Hannover 1946 – Auf dem Weg von der Diktatur zum demokratischen Neuanfang“
„Hannover 1946: Auf dem Weg von der Diktatur zum demokratischen Neuanfang“ heißt eine Wanderausstellung, die die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) vom 3. August bis 10. September 2026 im Foyer ihres Hauses zeigt. Die Ausstellung des Historischen Museums Hannover (HMH) beleuchtet, wie in Hannover nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter schwierigen Bedingungen der Übergang von Diktatur und Krieg zur demokratischen Selbstverwaltung gelang.
1946 steht Hannover vor gewaltigen Herausforderungen: Zerstörte Wohnungen, Hunger, Flüchtlingsströme und die Folgen von Krieg und nationalsozialistischer Herrschaft prägen den Alltag der Menschen. Gleichzeitig beginnt unter Aufsicht der britischen Militärregierung der politische und gesellschaftliche Neubeginn. Parteien, Gewerkschaften und freie Medien werden wiedergegründet, kommunale Strukturen entstehen neu, und mit den ersten freien Kommunalwahlen kehrt die demokratische Mitbestimmung nach Hannover zurück.
VHS und HMH präsentieren die Ausstellung gemeinsam im Rahmen der HMH-Reihe „Geschichte unterwegs“. Auf sieben Stelen veranschaulicht sie die Entwicklungen und Herausforderungen des Jahres 1946 und zeigt, wie der Weg von der Diktatur hin zu demokratischen Strukturen gestaltet wurde. Dabei richtet sie den Blick nicht nur auf die Vergangenheit, sondern schlägt zugleich eine Brücke in die Gegenwart.
Die Ausstellung in der VHS, Burgstraße 14, ist während der Sommerferien montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zu sehen. Nach den Ferien ist sie montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und sonnabends und sonntags von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kurator Carl Philipp Nies bietet am 11. August und 8. September (jeweils Dienstag) jeweils um 12.30 Uhr eine etwa 30-minütige „Mittagspausenführung“ an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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