Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 29.07.2026
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Gedenkveranstaltungen zum Hiroshima-Tag in Hannover in der Aegidienkirche und im Maschpark
Hannover und die Partnerstadt Hiroshima erinnern am 6. August an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Mit zahlreichen Veranstaltungen setzt sie ein Zeichen gegen nukleare Waffengewalt. Hintergrund des Hiroshima-Gedenktages ist der Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945.
Beginn des Programms ist am Abend des 5. August um 19 Uhr. Im Hiroshima-Gedenkhain lädt das Hiroshima-Bündnis Hannover dazu ein, an die Opfer zu erinnern und Kerzen aufzustellen. Die offizielle Gedenkzeremonie beginnt am Donnerstag, 6. August, um 8 Uhr. In Erinnerung an den Bombenabwurf läuten Oberbürgermeister Belit Onay und Superintendent Karl Ludwig Schmidt die Friedensglocke zum Zeitpunkt des damaligen Angriffs. Im Anschluss daran legen Jugendliche des CVJM Hannover e.V. Papierkraniche als Symbol des Friedens nieder. Die Trauer-Teezeremonie vollzieht die Teemeisterin und Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima, Hiroyo Nakamoto.
Am Nachmittag um 16 Uhr lädt Uwe Spiekermann in der Aegidienkirche mit einer Klangmeditation zum Innehalten ein. Anschließend gibt es eine multireligiöse Friedensandacht, an der verschiedene Glaubensgemeinschaften beteiligt sind, unter anderem das Haus der Religionen, der Stadtkirchenverband sowie die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover.
Ab 19.30 Uhr beginnt im Neuen Rathaus die Vorführung zweier Dokumentarfilme, die sich mit den Hintergründen beschäftigen. Der erste Film „Gebet einer Mutter“ zeigt Aufnahmen von 1945 und die direkten Folgen des Einschlags. In „Die Stimmen, die bleiben“ schildern Zeitzeugen ihre Erinnerungen. Der Film entstand zum 80sten Gedenktag in Hiroshima. Der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis und die Deutsch Japanische Gesellschaft Hannover stellen diese bereit.
Abschließend lädt der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V. dazu ein, Papierlampions auf den Maschteich im Park der Partnerstädte auszusetzen. Damit soll an die Verstorbenen des 6. August 1945 und die vielen Folgeopfer erinnert werden. Treffpunkt ist die Rückseite des Neuen Rathauses Richtung Maschpark.
Hannover engagiert sich zudem als Lead City im internationalen Netzwerk Mayors for Peace für Frieden und nukleare Abrüstung. Die Organisation wurde 1982 gegründet und strebt an, Bürgermeister*innen weltweit miteinander zu vernetzen. Mittlerweile beteiligen sich weltweit über 8000 Städte.
Die Kooperationspartner*innen der Landeshauptstadt Hannover: der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e. V., die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e. V., das Hiroshima-Bündnis Hannover, die Ueda-Teemeisterin Hiroyo Nakamoto, die Evangelisch-lutherische Marktkirche Hannover, das Haus der Religionen Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Bildung e.V., der CVJM Hannover e.V.
Das gesamte Programm
Mittwoch, 5. August
Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult
19 Uhr
Das Hiroshima-Bündnis lädt am 5. August in den Hiroshima Hain zum Thema „Hiroshima: Betrachtung aus der Perspektive junger Menschen“ ein. Zu Gast ist unter anderem Philipp Taguchi, der im vergangenen Jahr einen Dokumentarfilm in Hiroshima gedreht hat, der am 6. August im Neuen Rathaus gezeigt wird. Im Verlauf des Abends gibt es die Möglichkeit, Kerzen in Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs aufzustellen. Die Kerzen hierfür sind mitzubringen.
Donnerstag, 6. August
Mahnmal Aegidienkirche
8 bis 9 Uhr
Gedenkfeier mit Anschlagen der Friedensglocke
Redebeiträge von Oberbürgermeister Belit Onay und Superintendent Karl Ludwig Schmidt
Jugendliche des CVJM Hannover e. V. legen Papierkraniche nieder
Trauer-Teezeremonie mit der Teemeisterin und Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima, Hiroyo Nakamoto
16 Uhr und 16.30 Uhr
Herzklangmeditation von Uwe Spiekermann und Team
17 bis 18 Uhr
Multireligiöses Friedensgebet „Dona nobis pacem“ mit Anschlagen der Friedensglocke und Herzklangmeditation mit Vertreter*innen des Haues der Religionen, dem Stadtkirchenverband/Marktkirche Hannover und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e. V.
Neues Rathaus / Gobelinsaal
19 Uhr
Begrüßung und Einführung mit Präsentation von Bildern der Hibakusha
19.30 bis 20.15 Uhr
Vorführung des Films „Gebet einer Mutter“
Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover Hiroshima-Yukokai e. V.
20.30 bis 21.45 Uhr
Vorführung des Dokumentarfilms „Die Stimmen, die bleiben“ (August 2025) von Korcan Eyigün und Philipp Akira Taguchi, Schüler des Gymnasium Limmer
Mit anschließender Möglichkeit zur Teilnahme an einem gemeinsamen Gespräch und zur Diskussion
Deutsch Japanische Gesellschaft Chado-Kai e. V.
Maschpark / Park der Partnerstädte
22 Uhr
Treffpunkt: Rückseite Neues Rathaus (Maschpark)
Aussetzen der Papierlampions auf den Maschteich „Zum Gedenken an die Verstorbenen des 6.8.1945 und an die Opfer danach“
Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover Hiroshima-Yukokai e. V.

