Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 23.07.2026
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Neun Bewerber*innen für das OB-Amt, rund 1.750 Kandidat*innen treten für Stadtrat und Bezirksräte an
Für die Wahl als Oberbürgermeister*in der Landeshauptstadt treten am 13. September neun Personen an. Zudem bewerben sich bei den Kommunalwahlen insgesamt knapp 1.750 Personen für den Rat der Landeshauptstadt und die 13 Stadtbezirksräte. 662 Bewerbungen gibt es für die 64 Mandate im Rat der Landeshauptstadt, 1.071 für die 259 Mandate in den Stadtbezirken. Das ist das Ergebnis des Wahlausschusses, der am heutigen Donnerstag (23. Juli) unter Vorsitz von Wahlleiter Sascha Kusz über die Zulassung der Wahlvorschläge endgültig entschieden hat. Nur wenige Bewerber*innen wurden aus rechtlichen Gründen nicht zugelassen.
Für die Wahl zum*zur Oberbürgermeister*in kandidieren nun offiziell:
- Belit Onay, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE),
- Dr. Axel von der Ohe, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD),
- Peter Karst, Christlich Demokratische Union Deutschlands in Niedersachsen (CDU),
- Maren Kaminski, Die Linke (Die Linke),
- Jessica Miriam Schülke, Alternative für Deutschland – Niedersachsen (AfD Niedersachsen),
- Larissa Boch, Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Landesverband Niedersachsen (Die PARTEI),
- Bruno Adam Wolf, Piratenpartei Niedersachsen (PIRATEN),
- Thorsten Meyer, Die Hannoveraner – unabhängige Wählergemeinschaft (DIE HANNOVERANER),
- Muammer Duran, DAVA-Niedersachsen.
15 Parteien und Wählergemeinschaften bewerben sich für den Rat
Für die nächste fünfjährige Wahlperiode für den Rat der Landeshauptstadt Hannover treten 15 Parteien und Wählergemeinschaften an, zudem gibt es 4 Einzelwahlvorschläge. GRÜNE, SPD, CDU, Die Linke, AfD, FDP, Die HANNOVERANER, Volt, Piraten, Die PARTEI und BSW kandidieren in allen 14 Wahlbereichen des Rates. Darüber hinaus bewerben sich in einigen Wahlbereichen: FREIE WÄHLER, PdH, DAVA, BIG.
Für die Stadtbezirke treten alle im Rat vertretenen Parteien an, die meisten in allen 13 Bezirken, Die LINKE in zwölf, Volt in elf, die Piraten in sieben, Die PARTEI in fünf, Die HANNOVERANER und die FREIEN WÄHLER in zwei, BSW und vier Einzelbewerber*innen treten jeweils für einen Stadtbezirk an.
Zuvor haben die Mitarbeitenden des städtischen „Wahlamtes“ in den vergangenen Wochen in Kleinarbeit die Listen mit den Wahlvorschlägen. „Nach der Eingabe von fast 1.800 Namen haben wir für jede Person einzeln geprüft, ob die von den Parteien übermittelten Daten korrekt sind und alle gesetzlich vorgeschrieben Erklärungen und Bescheinigungen vorliegen und ob alle Kandidat*innen wahlberechtigt sind“, erläutert Wahlleiter Sascha Kusz. Die Listen der Kandidat*innen für den Rat und die Bezirksräte können in Kürze im Internet unter www.wahlen-hannover.de eingesehen werden.
Bis zu 400.000 Wahlberechtigte
Wahlberechtigt sind in der Landeshauptstadt am 13. September voraussichtlich rund 400.000 Personen, so wie vor fünf Jahren. Etwa 21.500 nehmen zum ersten Mal an einer Rats- und Oberbürgermeisterwahl teil und 13.000 überhaupt zum ersten Mal an einer Wahl. Insgesamt können diesmal rund 29.000 EU-Bürger*innen an den Wahlen teilnehmen. Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen in Niedersachsen sind bei den Kommunalwahlen bereits 16-Jährige wahlberechtigt.
Für jeden der 14 Wahlbereiche des Rates sowie für die 13 Stadtbezirksräte gibt es unterschiedliche Stimmzettel, die derzeit produziert werden. Die Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahlen werden voraussichtlich ab der ersten Augustwoche bis spätestens 23. August zugestellt. Anträge auf Briefwahl können bereits gestellt werden (per E-Mail an briefwahl@hannover-stadt.de). Der Versand der Unterlagen startet etwa drei bis vier Wochen vor den Wahlen. Am 24. August öffnen die Briefwahlstellen im Neuen Rathaus sowie in den Nebenstellen im Podbi-Park und im Lindener Rathaus, in denen Briefwahl persönlich beantragt und auch gleich die ausgefüllten Stimmzettel abgegeben werden können.

