Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 18.08.2026
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- KORREKTUR: Jetzt mit Progammübersicht
Sommer im Kulturdreieck: Das Innenstadt-Festival geht in die dritte Ausgabe
Der „Sommer im Kulturdreieck“ macht das Areal zwischen Opernhaus, Schauspielhaus und Künstlerhaus vom 27. August bis zum 2. September zu einem offenen Raum für Kunst, Kultur, Austausch und gemeinsames Erleben. Sieben Tage verbindet sich Open-Air-Kino auf dem Opernplatz mit einem vielfältigen Programm verschiedenster Kulturakteur*innen der Stadt.
Auf dem Programm stehen u.a. Filmklassiker unter freiem Himmel, Konzerte in Ladengeschäften und Cafés sowie live übertragen aus dem Opernhaus, eine Tanzperformance „to go“ und ein neues Mitmachformat vor historischer Kulisse zur Eröffnung. Unter dem Motto „Bring your seat & meet!“ sind Besucher*innen eingeladen, ihre Picknickdecke oder ihren Campingstuhl mitzubringen und gemeinsam Kino, Musik, Tanz und vieles mehr auf dem Opernplatz zu genießen. Alle Angebote sind kostenlos. Bei Regen gibt es nur für einige Veranstaltungen Ausweichmöglichkeiten nach drinnen. Nicht zuletzt eröffnen während des „Sommers im Kulturdreieck“ die Staatsoper und das Schauspiel Hannover ihre Spielzeit: Dabei präsentieren die Ensembles ein buntes Programm auf dem Opernplatz und im Kulturhof, auf den Bühnen und in der Cumberland – sogar das GOP Varieté Theater ist diesmal unter dem Titel GOP meets Staatsoper: Die Magische Nightshow ganz im Sinne der vernetzenden Kulturdreieck-Arbeit dabei.
Das Festival startet am 27. August um 19 Uhr mit dem neuen Eröffnungsformat „Musste Singen! Live“ auf dem Opernplatz, präsentiert von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. HAZ-Redakteur Volker Wiedersheim hat dafür eine Auswahl großer Pop-Hits kuratiert. Gespielt werden die Songs von einer Band aus Hannover, die das Publikum zum Mitsingen, Mitfeiern und gemeinsamen Musikerlebnis einlädt.
Ganz viel Musik gibt es auch beim Open Air Kino vom Koki mit musikalischen Kultfilmen und Stummfilmen mit Live-Musik, am Outdoor-Piano u.a. mit Pianistin und Komponistin Marina Baranova, beim Konzertmarathon „hell:wach handelt“ vom Landesverband Freie Klassik Niedersachsen mit Musikland Niedersachsen und beim Vorprogramm zum Open Air Kino unter dem Titel „VORSPANN: Bühne für Hannovers Freie Szene“.
Oberbürgermeister Belit Onay: „Der Sommer im Kulturdreieck ist weit mehr als die Summe seiner vielfältigen Einzelveranstaltungen. Das Festival zeigt, wie Kultur verbindet, unterschiedliche Menschen zusammenbringt und die Innenstadt belebt. Durch die Zusammenarbeit der beteiligten Akteur*innen entstehen neue Netzwerke und geteilte Ressourcen. Künstler*innen erfahren mehr Sichtbarkeit und es werden Angebote für die Innenstadt erprobt, um öffentliche Räume gemeinsam zu erleben.“
Die VereinteKulturHannover hat den „VORSPANN: Bühne für Hannovers Freie Szene“ an vier Open Air Kino-Tagen kuratiert, Beginn ist dabei immer um 19 Uhr, eine Stunde vor Beginn des Kinofilms. Mascha Schmid, Projektentwicklerin und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins: „Beim VORSPANN werden im Kulturdreieck künstlerische Perspektiven sichtbar, die das kulturelle Leben Hannovers mitprägen und bereichern – von etablierten Akteur*innen bis hin zu neuen Stimmen der Freien Szene. So entsteht mitten in der Stadt ein offener Ort für Begegnung, Austausch und kulturelle Teilhabe.“
Der Landesverband Freie Klassik Niedersachsen freut sich über die Einbindung seines Konzertmarathons „hell:wach“ in das Festival. Zusammen mit Musikland Niedersachsen und den Programmpartner*innen LAG Jazz und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover macht der Verband am 29. August Orte des Handels (Kreipes CoffeeTime, GALERIA Hannover, Teeladen P&T, Hotel Motel One Hannover-Oper) zu Konzertspielstätten: „Wir freuen uns auf ein neues, vielfältiges und niedrigschwelliges Konzertformat – zusammen, drinnen und draußen und mit allen Sinnen“, sagt Katharina Pfänder, Vorständin des Landesverband Freie Klassik Niedersachen.
Tanzpunkt Hannover entwickelt zum Abschluss des Festivals „Choreo to go“, eine Tanzperformance von lokalen Tänzer*innen aus Urban Dance, zeitgenössischem Tanz und Ballett. Die Projektentwicklerin dieses Tanzexperiments, Tanzdramaturgin Heike Bröckerhoff, über „Choreo to go“: „Da wird eine Partitur getanzt, ohne Proben und ohne Bühne – mitten in Hannovers Innenstadt. So erleben Publikum und Passant*innen, wie sich die Choreografie im Moment entfaltet – in den Körpern, im Miteinander und im Stadtraum.“
Aber das ist noch lange nicht alles: Für den „Sommer im Kulturdreieck“ kommen unterschiedlichste Akteur*innen in Hannovers Innenstadt zusammen: Das Kommunale Kino im Künstlerhaus, die VereinteKulturHannover, Künstler*innen aus der freien Szene Hannovers, das Schauspiel Hannover, die Staatsoper und das GOP Varieté Theater, der Landesverband Freie Klassik, Musikland Niedersachsen, Tanzpunkt Hannover, das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, der Förderverein Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal Hannover e.V., der Teeladen P&T, Galeria HANNOVER, Kreipes CoffeeTime, Hotel Motel One Hannover-Oper – und nicht zuletzt die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die die Auftaktveranstaltung „Musste Singen! Live“ präsentiert.
An die Redaktionen:
Die genaue Programmübersicht finden Sie im Download-Bereich.
Wir laden Sie herzlich ein, die kulturellen und künstlerischen Angebote während des siebentägigen Festivals zu entdecken. Es finden sich viele Anknüpfungspunkte für Berichterstattung, Interviews und Hintergrundgespräche; gern stellen wir Kontakte her.
Nutzen Sie die Gelegenheit, vor, während oder nach dem Festival mit den beteiligten Künstler*innen, Verbänden und Institutionen ins Gespräch zu kommen, O-Töne klingender Ladengeschäfte in der Innenstadt einzufangen und neue Bilder der City zu entdecken. Der „Sommer im Kulturdreieck“ will zeigen, wie Kunst und Kultur urbane Räume verändern und neue Begegnungen ermöglichen können. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.
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