Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
- 30.09.2026
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Kanalsanierung in Hannover Nord und Herrenhausen
Die Stadtentwässerung Hannover sowie die beauftragten Baufirmen beginnen am Montag, den 5. Oktober mit umfangreichen Kanalsanierungsarbeiten am sogenannten Nordstadtsammler.
Insgesamt werden in einer Tiefe von etwa acht Metern 1.250 Meter Schmutzwasser-Kanal in Richtung Kläranlage Herrenhausen saniert. Der teils marode Sammler mit einem Durchmesser von 1800 Millimetern aus Beton- und Stahlbeton, der zwischen 1961 und 1968 hergestellt wurde, weist starke Betonkorrosionen mit teilweise freigelegten Stahlbewehrungen, Rissbildungen und Undichtigkeiten auf. Zur Aufrechterhaltung einer funktionierenden Abwasserentsorgung ist eine Sanierung der Kanäle und Schächte dringend erforderlich.
Die Sanierung erfolgt größtenteils ohne Straßenaufbruch, indem neue Rohre in die alten Rohre eingezogen werden. Zum Einbringen der Rohre werden fünf Baugruben im Spezialtiefbau angelegt. Der erste Bauabschnitt einschließlich der Abwasser-Überleitung beginnt im Bereich der Helmkestraße/Rehagen und verläuft über Burgweg, Teile der Kleingartenkolonie Klein-Burgdorf, Haltenhoffstraße, Kreuzung Schaumburgstraße und endet an der Einmündung Hegebläch.
Für die Arbeiten sind Haltverbote im Bereich der Schächte, Baugruben, Standorte von Fundamenten und Rohrbrücken zur Abwasserüberleitung erforderlich. Die Haltverbotszonen werden zeitlich und räumlich auf ein Minimum beschränkt.
Die gesamte Bauzeit beträgt etwa ein Jahr und wird voraussichtlich im Oktober 2027 beendet sein.

